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Querkopf e.V.:




   Klaus Bergmayr, Mitbegründer und 1. Vorsitzender

Armut, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit. Viele Menschen rümpfen darüber die Nase und denken, dass ihnen so etwas nicht passieren kann. Sie wiegen sich jedoch in einer trügerischen Sicherheit. Was, wenn sie einen z.B. der Partner verlässt oder die Firma pleite geht? Wie schnell sinkt man in ein schwarzes Loch, rutscht vielleicht gar durch die Maschen des sozialen Netzes und findet sich mit einem Mal auf der Straße wieder. Diese Schicksal trifft europaweit Millionen Menschen. Die Betroffenen werden in ihren sozialen Notlagen meist allein gelassen. Angesichts dieser traurigen Tatsache haben wir vom Verein "Querkopf" uns zum Ziel gesetzt, die soziale und psychische Lage von Armen und Obdachlosen bzw. von Armut und Obdachlosigkeit bedrohten Menschen zu verbessern.

Da wir in einem zusammen-wachsenden Europa leben, wird es zunehmend wichtiger, europaweit gemeinsam auf ein solches Ziel hinzuarbeiten. In diesem Sinne verstehen wir uns als Teil eines europäischen Netzwerkes entsprechender Projekte.

Unsere Vereinsarbeit folgt dabei dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt: Betroffenen soll zum einen durch Beratung und Informationen über rechtliche und finanzielle Angelegenheiten unter die Arme gegriffen werden. Zum anderen sollen sie die Möglichkeit erhalten, ihr Selbstwertgefühl durch eine sinnvolle, gemeinnützige Tätigkeit zu stärken. Dies betrifft in erster Linie den Verkauf und die Mitwirkung an der gleichnamigen Selbsthilfe-Mitmachzeitung "Querkopf". Sie erscheint monatlich und enthält wertvolle Tipps und Anregungen zur Eigeninitiative.

Für die Gründer des Vereins gab es nur zwei Herausforderungen: Die zahllosen Skeptiker, die an eine Integration von Obdachlosen und Langzeitarbeitslosen nicht glauben wollen, und die Finanzkraft. Bis zum 27. August 1998. An diesem Tag wurde der Querkopf als Verein gegründet. Die Arbeit mit sozial an den Rand Gedrängten ist nicht einfach und kostet einiges an Geld. Vor der Arbeit fürchten wir uns nicht. Das nötige Geld, um effektiv zu arbeiten, fehlt uns noch. Neben der Anmietung von Wohnraum für Obdachlose Zeitungsverkäufer wollen wir im nächsten Jahr ein Cafe eröffnen. Daher brauchen wir Ihre Unterstützung, auch in der Form von Spenden. Bitte benutzen Sie dazu unsere Bankverbindung Konto-Nr. 588 810 003 bei der Kölner Bank (BLZ 371 600 87). Vielen Dank. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gern eine abzugsfähige Spendenbescheinigung zu.